Frauenfußball in Charlottenburg

CSV -Adler

Am Dienstag den 03. Mai gastierte der SV Adler Berlin bei uns. Wir haben uns für die letzten Spiele ein klares Ziel gesetzt was wir unbedingt erreichen wollten, dass genaue Ziel kann auf Grund der Geheimhaltungsklausel nicht veröffentlicht werden ;-).
Wieder Mal waren es die ersten Minuten die wir verschlafen haben. Eine Adler-Stürmerin manövrierte sich gut durch unsere Abwehr kam zum Schuss, dieser wurde im ersten Moment geklärt, kam jedoch wie ein Bumerang zurück zur Stürmerin, die den Ball jetzt mit vollen Körpereinsatz im Tor versenkte.
Okay 0:1 – noch ist alles offen.
Wir griffen gut an, verloren jedoch im 1 vs. 1 meist den Ball. Adler nutze das immer schnell für einen Konter. Wir konnten diesen zur Ecke klären, waren jedoch bei der Ecke nicht nah genug an unseren Gegenspielerinnern, sodass auch diese Torchance von Adler genutzt wurde, 0:2. Jetzt muss was passieren, dachten wir uns alle. Jeder gute Angriff von uns wurde von den Mitspielerinnen und Fans von draußen bejubelt und Mut zugerufen. „Weiter so“ und „ihr schafft das“ hallte von der Seitenlinie rein. Und endlich schafften wir es, liefen auf der rechten Seite fast die Linie lang, zogen nach innen und trafen die äußerste Ecke vom Tor. Mit dem 1:2 gingen wir in die Halbzeit.
Wir stellten minimal um und schworen uns ein, dass wir das Spiel noch drehen wollen. Energisch versuchten wir vorne wieder den Ball zu versenken, leider vielleicht zu energisch. Unseren missglückten Torschuss nutzte Adler wieder für einen Konter. Schön die Außenlinie lang bis die Spielerin in der Mitte frei war, Pass zu ihr und sie musste nur den Fuß hinhalten. 1:3.
Und was nun?! Man schießt wie blöde auf das gegnerische Tor und er geht nicht rein, Adler hat eine gute Chance und nutzt diese… Tja, weiter machen war angesagt. Und zum Glück wurden wir belohnt. Wir tricksten eine Abwehrspielerin aus, dann die nächste, schauten kurz hoch und versenkten den Ball im Netz. 2:3 und „wir haben noch ganz viel Zeit“ brüllte unser Co-Trainer von außen. Wir stürmten und schossen aus allen Richtungen, doch meist in die Hände der Torfrau, über das Tor oder daneben. Adler musste in der zweiten Hälfte ganz schön schwitzen und kam aus dem verteidigen gar nicht mehr raus und dann kam leider der Schlusspfiff, Endstand 2:3.
Wir haben verloren und keine 3 Punkte mitgenommen, aber trotzdem hat uns das spielen miteinander, der Kampfgeist, das Gefühl das jede für die andere mitkämpft, Spaß gemacht und das macht uns als Team aus.
#einefüralleundallefüreine
#7

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