Frauenfußball in Charlottenburg

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CSV – Minerva

Heute ging es gegen den Tabellenfünften Minerva, von denen wir uns im Dezember
nach einer Abwehrschlacht 0:0 getrennt hatten. Wir hatten daher noch eine
Rechnung offen und starteten mit einem halbstündigen Offensiv-Feuer. Die gesamte
Abwehr beteiligte sich am Angriff, wir zeigten viel Power nach vorne, tolle
Spielzüge – die Bälle flogen Minerva nur so um die Ohren. Unglaublich, dass aus
dem direkten Spiel kein Ball den Weg ins Tor fand, es hätte zur Halbzeit 3:0
stehen müssen! Eine Standardsituation brachte uns die ersehnte frühe Führung,
denn wenn sich Minerva erst einmal eingeigelt hat, gibt es nur schwer ein
Durchkommen. In der zweiten Halbzeit wollten wir den Deckel mit weiteren Toren
draufmachen. Doch Minerva hatte sich jetzt gefangen, hielt konsequent dagegen
und konterte häufiger, doch unsere Abwehr passte gut auf. Wir waren nicht mehr
so zwingend, Minerva wurde stets stärker. So wurde am Schluss eine Zitterpartie
draus. Das Strahlen war dann groß nach dem Abpfiff in diesem für uns sehr
wichtigen Spiel, dass uns wieder ins Mittelfeld der Tabelle zurückbringt.
Glückwunsch an unsere Mädels nach dieser Partie, in der wir uns ausnahmslos alle
wieder voll reingehangen haben.
Respekt auch an Minerva, die in der 2. Halbzeit mit guter Moral eine völlig
andere Körpersprache zeigten. Die ostfriesische Matthias-Hilbrands-Blutgrätsche
haben sie jedenfalls als standardmäßiges Abwehrmittel kultiviert – alles sauber
wie aus dem Bilderbuch, jedoch sollten sie weiterhin so gut im Timing bleiben.
Sonst kann das mal ganz böse enden… und nicht jeder Schiri sieht’s so locker.
Nächste Woche Sonntag geht es um 15:30 auswärts gegen den TSC, der im Moment
jeden Punkt im Abstiegskampf benötigt. Wir werden wieder Vollgas geben müssen,
um etwas Zählbares mitnehmen zu können. Wir freuen uns über Fans und Zuschauer,
denn für die macht das Gewinnen am meisten Spaß.

#12

Rückrundenstart gg. TeBe

Wenn man am Meer die Leute beim Baden beobachtet, dann gibt es Menschen, die
sich Schritt für Schritt vorarbeiten und Verrückte, die sich kopfüber ins kalte
Wasser stützen. Erstere Variante dürfte die gesündere Art sein, wir hatten
leider keine Wahl. So starteten wir die Rückrunde also gleich gegen
Tabellenführer TeBe, der uns in der Hinrunde eine schmerzhafte Niederlage
zugefügt hatte. Wir traten wie immer mit dem Wunsch an, Punkte zu gewinnen. Wir
kassierten zwar ein frühes Tor, hielten dann jedoch lange dagegen und kamen
immer über schnelle Konter vor das gegnerische Tor.
Mit etwas Glück hätte das Spiel zur Halbzeit auch 3:3 stehen können. In der
zweiten Halbzeit gelang uns dann der verdiente Anschlusstreffer. Leider kann
man gegen TeBe nur schwer komplett dagegen halten, und so gesellten sich noch
die Tore 4 und 5 dazu. Die Gäste waren zwar über weite Strecken
spielbestimmend, kamen aber zu weniger Chancen als beim letzten Mal. Leider
fanden gefühlte 90% der Abschlüsse ihren Weg ins Tor. Am Ende stand ein 7:1 zu
Buche, was dem umkämpften Spiel nicht gerecht wird – wobei man auch die Frage
stellen kann, warum Schiedsrichter beim Spielstand von 5:1 und einer doch
ruhigen zweiten Halbzeit noch 5 Minuten Nachspielzeit geben müssen, in der wir
dann etwas entkräftet noch das 6:1 und 7:1 kassieren mussten.
Vielen Dank an unsere ebenso tapferen Teamkollegen, die heute nicht spielen
konnten und trotzdem bei diesem Ekelwetter zum Anfeuern kamen – unsere
Ausfallliste erschien gestern höher als der nicht weniger malade Kader.
Angesichts der Tatsache, dass bei uns alles (durch-)spielte, was laufen (oder
humpeln) konnte und wir uns gefühlt so viele Torchancen wie in den 5 Spielen
davor erarbeitet haben, können wir erhobenen Hauptes in die Rückrunde starten.

Nächste Woche gastiert um 12:15 der SC Minerva bei uns, an deren Verteidigung
wir uns trotz Dauerfeuer beim letzten Mal die Zähne ausgebissen haben.
Fans und Freunde sind herzlich willkommen!

#12

Pokalspiel Viertelfinale gg. VFB Hermsdorf

Bei einem milden Samstagnachmittag läuten wir die Rückrunde mit einem Pokalspiel
ein. Nie war das Halbfinale so nah, wenn man betrachtet, dass es sich beim VFB
Hermsdorf um einen Bezirksligsten handelt. Doch schaut man sich die Damen aus
Reinickendorf genauer an, so stellt man sich die Frage, wer hier der Under-Dog
in dieser Partie ist ( nach 16 Spielen ein Torverhältnis von 126 : 6; beachtlich!)
Doch wer nicht wagt, der nicht gewinnt und wer aufgibt, hat schon
verloren… Phrasen über Phrasen; doch das war das Motto dieses Spiels. Wir
setzten alles auf eine Karte; etwas anderes in einer Ko.-Runde macht auch nicht
viel Sinn.
Leider begann die Partie nicht pünktlich, da die Gastgeber Diskussionen mit dem
Schiedsrichter über den Unterschied von Pullover und Torwart-Trikot hatten. Es
sollte nicht die einzige Debatte sein.
Anpfiff- wir fingen gut an und störten von Beginn an die Hermsdorfer daran das Spiel
in ihre Hand zu nehmen. Doch wenn VFB Hermsdorf den Ball hatte und halten
konnte, wirbelten sie auch gut und schnell, sodass man manchmal nur hinterher
schauen konnte. Recht früh in der ersten Halbzeit gelang das 1:0 für die
Gastgeber. Drohte nun etwas Fürchterliches? Selbst ein Verein aus unserer Liga
musste im Pokal eine zweistellige Niederlage gegen Hermsdorf kassieren.
Aber nein, dieses wollten wir verhindern. Die erste Hälfte wurde leider immer
wieder durch Unruhen außerhalb des Spielfelds unterbrochen. Schade, da die
Mädels vom VFB eine sehr nette und faire Truppe ist; ihre Anhänger beschmutzen leider die
Mannschaft mit unsportlichen Verhalten. Platzverweis für den einen
oder anderen Unterstützer von Hermsdorf, der sich in seinem Ton vergriff, war
die Antwort des Schiedsrichters. Abermals drohte dieser die Partie abzubrechen
und wurde dann- so unsere Wahrnehmung- leicht parteiisch zu unseren Gunsten- das
muss auch nicht sein.
Wir gingen mit einem 0:1 in die Kabine. Das Spiel war noch lange nicht verloren;
dennoch brauchten wir Fortuna nicht nur in der Defensive ( sie hütete uns vor
weiteren Gegentreffern), wir benötigten sie vielmehr in der Offensive ( so sehr
viele wahre Torchancen hatten wir leider nicht).
In der zweiten Halbzeit erhöhten wir den Druck nach vorne- alles oder nichts.
Leider stand auch jetzt die Partie im Schatten von unnötigen Kommentaren seitens
der Anhänger von Hermsdorf. Diskussionen und wiederholte Drohungen das Spiel
abzubrechen standen im Fokus dieser doch spannenden und eigentlich fairen
Partie. Zum Ende machten wir hinten auf, um vielleicht den Ausgleich zu
schaffen. Leider glückte es uns nicht und Hermsdorf machten den Sack mit einem
2:0 zu.
Wir können sehr zufrieden mit unserer Leistung sein; auch wenn der Einzug ins
Halbfinfale dieses Jahr nicht drin ist. Wir wünschen den Mädels vom VFB
weiterhin viel Erfolg im Pokal und vorallem wünschen wir ihnen friedliche Spiele;
denn Gemotze und Diskussionen vom Rand haben sie nicht nötig und ihre Fans
riskieren einen Spielabbruch und damit eine Niederlage ihrer Mädels.
Egal ob Spieler, Trainer, Schiedsrichter oder Fan: Lasst uns fair und sportlich
Fußball spielen!

Frohes Neues!

So liebe Fußballfreunde,

erstmal ein gesundes neues Fußballjahr. Bevor wir euch mit aktuellen News
versorgen, noch ein kleiner Rückblick in den Dezember:
Am 2.12.15 spielten wir im Pokal-Achtelfinale gegen Türkiyemspor. Mit
voller Besetzung und der Rückkehr unserer #8, dominierten wir klar das
Spiel und zeigten dass wir auch mehr als ein Tor schießen können. Lediglich
in unserer Defensive waren wir teils unkonzentriert und leichtfertig,
sodass sich Türkiyemspor mit einem Tor belohnen durfte. Die Partie endete
letztlich 5:1 für uns.
Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!
Mitte Januar entscheidet sich, wem wir im Viertelfinale begegnen werden.

Am Sonntag darauf hatten wir unser vorletztes Punktspiel der Hinrunde.
Zuhause besuchte uns der Berliner TSC.
Mit einem Sieg wollten wir den Abstand zu den Kellerplätzen vergrößern und
gleichzeitig oben dran bleiben.
Gesagt, getan. Scheinbar hatten wir, was das Tore schießen anging, Blut
geleckt und gewannen die Partie 5:0. Dennoch sind die Tore recht spät
gefallen und der Berliner TSC hat besonders zu Beginn gezeigt, dass sie
durchaus ein Wörtchen mit zu reden haben in der Verbandsliga. Es bleibt
spannend.

Am dritten Advent reisten wir zu SC Minerva 93. Die letzten Spiele waren
immer eng gewesen, so sollte auch dieses Spiel kein leichtes werden.
Wir hatten zwar mehr Zug nach vorne, aber so richtig gefährlich konnten wir
nicht werden. Minerva stand uns auch irgendwie beinahe immer auf den
Füßen. Und Minerva konnte noch weniger Torchancen verbuchen, so endete das
letzte Hinrundenspiel 0:0.

Nun zurück ins aktuelle Jahr:)

Am 8.1.16 soll die Vorbereitung starten und am 10.01.16 bestreiten wir
unser erstes Hallenturnier in diesem Jahr ( bei SV Askania Coepenick e.v. /
Sporthalle Barnim- Gymnasium Ahrensfelde/ Ahrensfelder Chaussee 41, 13057
Berlin / 15:00 -19:00). Kommt vorbei und feuert uns an!

#einefüralleallefüreine

Punktspiel gegen Hansa 07 II

Am ersten Advent bestritten wir die Partie gegen Hansa 07 auf heimischen Boden. Bislang konnten wir daheim noch keine Niederlage verzeichnen. Das sollte hoffentlich so bleiben, oder nicht?!
Unser neuer Trainer kannte uns nun zwei Wochen und mit dem heutigen Spiel begann nun seine Laufbahn beim CSV 😉 Dass Hansa 07 nicht ohne Grund oben in der Tabelle steht, konnte man in der letzten Saison schon erahnen, trotzdem sollte es uns nicht abschrecken oder in Erfurcht erstarren lassen.
Tat es auch nicht. Mit dem Anpfiff zeigten wir, wer die Platzhirsche sind. Wir dominierten das Spiel und man musste sich wundern, warum wenig Gegenwehr von den Kreuzberger Damen kam. Aber wir konnten noch so spielen und Druck ausüben, wir bleiben weiterhin kleine Bambis vorm Tor und schaffen es immer noch nicht uns mit Toren zu belohnen. Also musste eine alte Fußball-Weisheit wieder greifen: “ Wenn du die Tore vorne nicht machst, wird es hinten klingeln…“ Natürlich musste es so kommen. Zu einem Zeitpunkt, wo es rein spielerisch unverdient war, ging Hansa 07 in Führung. Das gab Hansa natürlich Auftrieb und wir mussten zu sehen nicht unterzugehen.
Man hatte den Eindruck, dass Spiel hätten wir aus der Hand gegeben; ja man hätte keine Chance mehr. Blödsinn, dass Spiel war sowas von offen, wenn wir denn weitehin energisch und diszipliniert arbeiten würden. Das wollten wir in der zweiten Hälfte auch gleich umsetzen. Doch es kam anders…es schien als wären wir noch alle in der Kabine geblieben und so fingen wir uns das zweite Tor. Hansa zeigte, warum sie da oben stehen und dominierten nun allmählich das Spiel.
Schade, am Ende blieb es beim 2:0.

Trotzdem möchte ich betonen, dass in den letzten Spielen der Zusammenhalt groß ist und wir trotz der nicht so erfolgreichen Hinrunde stets alle eifrig ackern und kämpfen. Die Mühen werden sich noch auszahlen!

Am Mittwoch, den 2.12. spielen wir im Pokal in der Blücherstr. 46 10961 Berlin um 19:00 gegen Türkiyemspor. Auf in die nächste Runde!

#einefüralleallefüreine

Punktspiel gegen SV Adler III

Am 21.11. hatten wir ein Asuwärtsspiel bei den Ladies von Adler Berlin. Mit Blick auf die Tabelle war klar, dass Punkte her müssen, sonst wird es am Ende ganz eng. Aufgrund der jüngsten Ereignisse war dennoch nicht zwingend das Ergebnis, sondern die Mannschaftsleistung und der Zusammenhalt im Fokus. Endlich war vor Spielbeginn der Wille in den Augen zu sehen. Es schien ein schöner Samstag zu werden.
Also Ärmel hochkrempeln und die Flügel von Adler stutzen! Gesagt, getan. Binnen fünf Minutern gingen wir nach einem Eckstoß 1:0 Führung. Nach einer kleinen personellen Umstellung durfte sich unsere #19 über ihr erstes Tor für den CSV freuen! Glückwunsch und mehr davon 😉 Wir machten munter weiter, doch ein weiteres Tor wollte nicht fallen. Zum Ende der erste Hälfte wurden wir hinten etwas hektischer, was Adler glückllicherweise nicht zu ihren Gunsten ausnutzte.
Die zweite Halbzeit verlief ähnlich wie am Ende der ersten. Wir wackelten hinten zunehmend und Adler drückte und drückte. Heute stand uns Fortuna zur Seite. Umso erfreuter waren wir als der Schlusspfiff ertönte und wir wussten, dass sich die Mühen der letzten 60min endlich ausgezahlt haben!

An dieser Stelle möchte ich unseren neuen Trainer begrüßen, der uns absofort coachen wird. Auf eine schöne Zeit zusammen!

#einefüralleallefüreine

Punktspiel gegen 1.FC Internationale

Bei scheußlichstem Wetter mit Dauerregen, machten wir am Sonntag einen Ausflug nach Schöneberg zu dem Aufsteiger FC Internationale.
Einige von uns gingen mit einem mulmigen Gefühl zum Spiel, weil wir auf unsere olympische Vergangenheit treffen würden, aber das mulmige
Gefühl legte sich schnell, vor allem weil das Team uns den Rücken stärkte.

Trotzdem starteten wir nicht gut ins Spiel. Internationale attackierte uns schnell und wir waren zu langsam in der Vorwärtsbewegung,
im Passspiel, leider einfach in sehr vielen Situationen. Wir zeigten einige schöne Spielzüge, aber uns fehlte einfach der Biss, die Durchsetzungskraft.
Internationale drückte uns immer mehr ins unsere Hälfte und so kam es, dass ein Schuss aufs Tor ging, durch den Regen war der Ball total glitschig und glitt rein.
Wir lagen 1:0 zurück und gingen so in die Halbzeit.
Wir versuchten uns zu fokussieren, analysierten die erste Halbzeit und besprachen was besser werden sollte.

Leider konnten wir es nur bedingt umsetzen.
Viele Pässe kamen trotzdem noch zu hoch oder wir liefen dem Ball nicht entgegen, der Druck nach vorne
war leider zu gering. Wir hatten gute Konterchancen, konnten den Ball aber nicht im Netz versenken. Internationale rückte immer weiter vor, schoss gefährlich
aufs Tor, oft konnte unsere Torwartin grandios parieren. Jedoch nicht, als ein Angriff unglücklich von uns geklärt wurde und der Ball zu einer Internationale Spielerin kam, die sich dachte „danke-den nehme ich gerne“ und aufs Tor ballerte.
2:0 und nur noch wenige Minuten zu spielen. In den letzten Minuten holten wir noch mal alles aus uns raus und es lief gut. Schöne Spielzüge, Doppelpässe die ankamen, wir machten Internationale Druck – leider jedoch viel zu spät. Und so verabschiedeten wir uns in einem fairen Spiel von den 3 Punkten, die wir haben wollten.

Zum Glück gibt es beim Fußball immer noch eine Rückrunde.
Und ich freue mich schon darauf, wenn wir wieder einen Trainer im Rücken haben der uns stärkt und
wieder erfahrene Spielerinnen, die das Spiel leiten können, wenn wir mehr zusammen trainieren und noch mehr Spaß haben!

Trotz der turbulenten Zeit halten wir zusammen, denn wir sind immer noch eine besondere Mannschaft und werden das auch immer bleiben.
Am Samstag, den 21.11. spielen wir gegen Adler auswärts in der Körtingarena. Unterstützer sind gerne willkommen!

#7

CSV – 1. FC Berlin 06

Gestern spielten wir im herbstlich Laub-geprägten Tegel gegen den 1. FC Berlin 06. Gleich der erste Angriff überrumpelte uns und mündete in einem Treffer. Wir versuchten uns immer wieder in Nadelstichen nach vorne, konnten aus unseren zahlreichen Eckstößen allerdings kein Tor herausholen, während der selbstbewusste FC Berlin seine Chancen nutzte. So wurde am Schluss ein 3:0 daraus (der FC scheint ein Abo auf dieses Ergebnis zu haben). Die Niederlage ist verdient und geht in Ordnung, da wir mit dem Team das Beste aus dem Spiel gemacht haben.
Der FC gewann das Spiel durch klassische Mannschaftstugenden: disziplinierte Deckung, Schnelligkeit, Freilaufen, konsequente Zweikampfführung, geschlossenes Vor- und Zurückrücken sowie rechtzeitiges Abspielen 😉 Gerne hätten wir heute Punkte mitgenommen und unserer Trainerin gewidmet, die uns aus beruflichen Gründen leider nicht mehr in dieser Funktion unterstützen kann. Alex, vielen Dank für die schönen Jahre und besuche uns, so oft du kannst 🙂
Unser nächstes Spiel findet am 8.11 zuhause am Spandauer Damm um 12:15 Uhr gegen die Wundertüte Blau-Weiß Hohenschönhausen statt. Wir haben da noch einiges wieder gut zu machen und freuen uns über Fans, zumal wir jetzt endlich wieder punkten wollen!

TeBe gegen CSV

Am vergangenen Sonntag stieg der Klassiker gegen Liga-Urgestein TeBe. Wir hatten uns nach unseren vergangenen Spielen gegen die lila Girls viel vorgenommen – zumal auch TeBe in den letzten Spielen oft „nur“ mit Punkteteilungen nach Hause gegangen ist. Jetzt wollten wir uns auch in diesen illustren Kreis einreihen. Es wurde leider eine richtige Bilderbuch-Klatsche…..jedes Tor ein tiefer Stich ins CSV-Herz…ein Bild wie aus alten Zeiten, als keiner gegen TeBe spielen wollte. Manch einer Spielerin konnte anschließend nur die Stammkneipe bei der Traumaverarbeitung helfen ;-P Bemerkenswert ist jedoch, dass wir uns bis zum Schluss heftig wehrten, Fouls, Tacklings und Nickligkeiten prägten das Spiel in der zweiten Halbzeit. Es war auch eines der schnelleren TeBe-Spiele, zumal ein paar unbekannte Gesichter (wohl aus TeBes La Masia) mit im Kader standen.
Besser kann man sich nicht auf das nächste Spiel vorbereiten, denn der FC Berlin marschiert bisher souverän durch die Verbandsliga. Wir sind gespannt auf den unbekannten Aufsteiger und werden wie immer Vollgas geben. Die Partie steigt am Sonntag, den 1.11.2015 um 14:30 in der Berliner Str. 71, 13507 Berlin (Ubhf. Borsigwerke).

Pokalspiel gegen Blau-Weiß Friedrichshain

Unser heutiges Pokalheimspiel war eigentlich ein Auswärtsspiel, da der heimische Platz am Spandauer Damm aus organisatorischen Gründen geschlossen blieb. Die Spielstätte am Kühlen Weg in Grunewald ist aber auch ein idyllisches Fleckchen und wir fegten mit einem Besen erst einmal die herbstlichen Eicheln vom Platz. Man möchte seinen Gästen ja etwas bieten, auch wenn man nur schwer mit dem Metro-Dach konkurrieren kann. Wir traten nämlich gegen die ausgesprochen nette Mannschaft von Blau-Weiß Friedrichshain an. Das Spiel begann druckvoll von unserer Seite aus. Friedrichshain versuchte sich immer wieder mit Kontern zu befreien, die jedoch von der hoch stehenden Abwehr weit vor unserem Tor abgewehrt wurden. Ein schöner platzierter Schuss brachte dann die Führung. Wir wollten den Sack mit einem 2:0 zumachen, was uns leider trotz vieler schöner Kombinationen immer um Haaresbreite nicht gelang. Teilweise agierten wir zu lässig… es wird vermutet, dass der Killerinstinkt gestern wohl im Café Shila liegen gelassen wurde (ebenso wie die Langarm-Trikots). Friedrichshain versuchte jedoch bis zum Schluss, den Ausgleich zu erzielen, wirklich gefährlich wurde es aber nicht – was die Abwehrreihe des CSV natürlich ganz anders sieht. Und ein guter Coach ist ja bekanntlich nie mit der Torausbeute zufrieden – so war es auch bei uns. Unser Minimalprinzip ist ja nun wirklich kein Augenschmaus. Trotzdem freuen wir uns, in die nächste Pokalrunde eingezogen zu sein. Jetzt haben wir erst einmal zwei Wochen Pause, dann geht es am 25.10. um 15:00 in der Julius-Hirsch-Anlage gegen Lieblingsgegner TeBe. CSV Ultras und solche, die es werden wollen, sind wie immer willkommen 🙂