Frauenfußball in Charlottenburg

Oktober 2016Monthly Archives

4. Punktspiel TEBE

Letzten Sonntag stand ein Charlottenburger Derby an: Tennis Borussia Berlin reiste zu uns an den Spandauer Damm. Auf dem Papier war wohl klar, dass wir keine große Chance hatten und verfolgte man die letzten Spiele von Tebe, so machte das nicht unbedingt mehr Mut. Aber wenn man beinahe ganz unten steht, so kann man nicht tiefer fallen, also gingen wir recht befreit in diese Partie. Kieck einer an, wir hatten das Fußball spielen gar nicht verlernt. Nein, wir konnten Tebe die Stirn bieten. Coole Sache! Doch trotz des Eifers fingen wir uns zwei Tore. Im Vergleich zu den letzten Spielen hingen die Köpfe aber nicht unten, sondern wir spielten munter weiter drauf los und belohnten uns mit dem Anschlusstreffer: 2:1. Hammer! Abschlachten lassen wollten wir uns definitiv nicht. Leider traf Tebe kurz vor der Halbzeit ein drittes Mal.

In der zweiten Halbzeit ließen peu a peu die Kräfte nach und so standen wir nicht mehr ganz so kompakt wie im Vergleich zu ersten Halbzeit. Auch in der zweiten Hälfte fielen drei Tore für die Tebe. Nichts desto trotz hatten auch wir die eine oder andere Chance. Am Ende steht es 6:1 aus Sicht von Tebe. Das Ergebnis allein sieht nicht sehr schön aus, wer das Spiel aber gesehen hat, der weiß, dass wir eine ordentliche Partie abgegeben haben.

Am kommenden Sonntag, den 30.10. 16 geht es zum SC Minerva. Anstoss ist um 14:00Uhr in der Chausseestr. 83. Auf geht´s Olympia, holen wir uns die ersten drei Punkte!

#einefueralleallefuereine PA1

1. Pokalrunde SG Empor Hohenschönhausen

Am Dienstag traten wir gegen den Bezirksligisten SG Empor Hohenschönhausen zu unserem ersten Pokalspiel an. Der Klassenunterschied war auf dem Feld jedoch nicht zu sehen, es ging heiß und robust hin und her. Empor probierte es mit platzierten Weitschüssen, bei denen uns mal die Latte, mal unsere Torfrau rettete. Bei uns war es leider wieder das gleiche Bild: spielbestimmend, gute Kombinationen von hinten heraus bis vors Tor und dann unsere chronische Abschlussschwäche. Der CSV Chancentod präsentierte sich in Bestform :))

Glücklicherweise fiel das Tor dann in der 2. Halbzeit aus spitzem Winkel. Empor machte noch einmal Druck, über den Ausgleich hätten wir uns dann auch nicht beklagen dürfen. Zum Glück blieb es beim knappen 1:0. Wir freuen uns riesig, eine Runde weiter zu sein. Wenn wir demnächst den Schalter umlegen und mit nur halb so viel Glück im Abschluss belohnt werden wie wir gerade Pech haben, dann können sich alle warm anziehen 🙂
Am Sonntag ist um 12:15 Uhr unser Aufbaugegner TeBe zu Gast, ein Sieg gegen die unerfahrenen Küken der Liga ist natürlich Pflicht für uns 🙂
Unsere Gäste und Ultras sind wie immer herzlich willkommen zum Spektakel.

3. Punktspiel Berliner TSC

Am gestrigen Sonntag reisten wir zum Berliner TSC, der letztes Jahr gegen den Abstieg spielen  und in der aktuellen Saison einen guten Start hinlegte. Wir wussten also, dass es ein schwieriges Spiel werden würde.  Die Partie begann temporeich und wurde von den Gastgebern bestimmt. Wir hatten das eine oder andere Mal unsere Schwierigkeiten, die Gegnerinnen in Schach zu halten. Der Berliner TSC war spritziger, gedankenschneller und einfach immer ein Ticken eher am Ball, so dass es in der Luft lag, wann sie einnetzten.  Schwupps, stand es 1:0 – unglücklicherweise durch uns selbst. Doch dieses Eigentor gab uns Auftrieb und plötzlich zeigten wir, dass wir ebenso Fußball spielen konnten und belohnten uns kurze Zeit später mit dem Ausgleich. Endlich ein Treffer!!!! Doch dann wieder: [“ Der Berliner TSC war spritziger, gedankenschneller und einfach immer ein Ticken eher am Ball, so dass es in der Luft lag, wann sie einnetzten.“] . Der TSC ging wieder in Führung, leider hatten wir auch bei diesem Gegentreffer unsere Finger ÄHHH Füße im Spiel und leiteten durch einen Fehler den Treffer ein. Da aller guten Dinge bekanntlich drei sind, wollten wir es uns nicht nehmen lassen, auch beim dritten Treffer eine entscheidende Rolle zu spielen. Manno…mit einem 3:1 geht es in die Halbzeit. Kurzes Durchschnaufen und gegenseitiges Motivieren stärkte uns für die zweiten 30 Minuten. Siehe da, stehen wir dem Berliner TSC auf die Füße, behindern wir sie beim Spielaufbau und stehen kompakt auf dem Feld, klappt es, dass wir dem TSC die Zügel aus der Hand nehmen und selbst den Druck erhöhen. Doch ein weiterer Treffer sollte uns verwehrt bleiben. Doch die Kräfte für das Gegenhalten unserseits sollten nicht bis zum Ende reichen. Wer aufmerksam gelesen hat, weiss was jetzt kommt,  auch Treffer vier und fünf verbuchen wir als „eigene Dummheit“.  So endete die Partie schließlich 5:1 für den Berliner TSC.

Nach drei Spielen gibt es noch keinen Grund den Kopf in den Sand zu setzen, dennoch sollte jeder spätestens seit gestern bewusst sein, dass diese Saison eine merklich schwere wird. Lange jammern bringt dennoch nichts, denn morgen Abend un 20:00 Uhr zuhause bestreiten wir unserer erstes Pokalspiel gegen den Empor Hohenschönhausen! Seid dabei und feuert uns an!

 

#einefueralleallefuereine PA1