Frauenfußball in Charlottenburg

November 2014Monthly Archives

8. Spieltag

Und täglich grüßt das Murmeltier. Zum dritten Mal endete ein Spiel 2:1 gegen uns. Wir waren zu Gast bei Hansa 07, die zunächst sehr abwartend spielten, dann aber mutiger wurden. Wir hatten Chancen, ließen diese jedoch ungenutzt. Wie beim letzten Mal gerieten wir dann in der 1. Halbzeit nach einem Konter in Rückstand (1:0,19. Minute). In der Halbzeit nahmen wir uns dann einiges vor. Mit dem wahrscheinlich schnellsten Tor nach Anstoß machte Hansa jedoch alle unsere Pläne zunichte (2:0, 31. Minute). Daraufhin stellten auf unser supergeheimes Power-Ranger-System um, der Druck führte dann nach einem Getümmel im Strafraum zum Anschluss (2:1,47. Minute). Wir powerten auch bis zum Schluss weiter, der Ausgleich wollte jedoch nicht fallen. Das Tempo in der Partie war konstant hoch. Wir hofften darauf, die Gegner müde zu spielen, Hansa stand jedoch das ganze Spiel über sehr konzentriert und war einfach immer einen Schritt eher am Ball oder in der Luft ein paar Zentimeter höher. Natürlich rätseln wir gerade auch über diese schwarze Serie. Hatten wir bisher einfach nur Pech, wenn wir das Spiel kontrollieren und trotzdem verlieren? Verlieren wir einfach zu oft den Ball? Sind wir nicht bissig genug? Haben wir zu viele Dortmund-Fans im Verein?
Viele Fragen nach diesem Spiel. Wir haben dann noch wenigstens etwas aus der Top-Lage gemacht und uns zur Regeneration in einen orientalischen Gourmettempel zurückgezogen 🙂 In einer weiteren Kreuzberger Lokalität haben wir dann festgestellt, dass Cocktailgläser sehr zur Veranschaulichung der Mannschaftsaufstellung geeignet sind. Fazit: Fußball macht glücklich (auch wenn man verliert), Essen sowieso, nächste Woche geben wir wieder alles 🙂

 

#12

7. Spieltag

Am Sonntag traten wir gegen den Tabellendritten aus Hohenschönhausen an. Es war zunächst nicht das schnelle und kampfbetonte Spiel, dass wir erwartet hatten. Jede Seite kam zu ihren Torchancen, die Hohenschönhausen zuerst zum 0:1 (19. Minute) nutzte.
Der Rückstand feuerte uns nur noch mehr an und angesichts unserer Chancen erzwang sich der CSV den Ausgleich geradezu (1:1, 38. Minute). Danach ging es mit viel Körpereinsatz zur Sache, für uns ging es jetzt nicht mehr darum, das Unentschieden zu halten, sondern das Siegtor zu erzielen. Als die letzte Minute anbrach, waren daher alle aufgerückt, um noch mal richtig Druck zu machen. Doch ein schneller Pass durch die Gasse und Hohenschönhausens pfeilschnelle Stürmerin setzte mit einer Einzelaktion zum Lucky Punch an (1:2, K.O. in der 60. Minute). Die Enttäuschung, das Spiel mit der allerletzten Aktion zu verlieren, war riesig. Vielleicht hätten wir uns mit dem Unentschieden zufrieden geben und hinten verschanzen sollen – aber dann wären wir wohl nicht der CSV, der immer gewinnen will. Denn sonst hätte man sich hinterher wohl gefragt, ob nicht mehr drin gewesen wäre.
Nächste Woche geht es zum Samstagnachmittags-Spiel um 16:30 nach Kreuzberg zum FSV Hansa 07. Top-Lage, Top-Zeit, Top-Wettervorhersage, Top-Motivation – wer schon immer mal zuschauen wollte, sollte die Gelegenheit nutzen und das Auswärtsspiel zum Heimspiel machen 🙂
By #12

5. und 6. Spieltag

Am ersten November- Wochenende trafen wir auf Hertha 03. Vor heimischer Kulisse wollten wir nun diesmal die drei Punkte zuhause lassen. Der Auftrag war klar; doch wie so oft ist die Theorie das eine, aber die Praxis bzw. die Umsetzung eine andere. Hertha spielte ihr Spiel und wir, ja wir versuchten uns zu wehren.  Doch es fehlte der letzte Schritt,der letzte Wille das Spiel an uns zu reißen.  Hertha führte nach der ersten Halbzeit 1:0.  Die zweite Hälfte verlief ähnlich wie die erste, wobei wir ein Ticken energischer an die Sachen ranging, denn ein „Abschlachten“ sollte es nicht geben. Leider gab es ein unglücklichen Zusammenstoß mit der Stümerin von Hertha und unserer Torhüterin, sodass wir ohne Torwart weitermachten mussten. Dieses pushte die Mannschaft noch mehr als alles zu geben. Am Ende verloren wir zwar 4:0. Aber wir haben in der zweiten Halbzeit mehr gekämpft, sodass ein noch höhrere Niederlage vermieden werden konnte.

Nach unserer Talfahrt, wollen wir nun endlich den Berg wieder erklimmen und am besten gestern als morgen mit dem Klettern beginnen.

 

Am gestrigen Sonntag zu herbstlichen Temperturen, sollte unsere Klettertour beginnen. Wir spielten gegen die Neu- Aufsteiger DFC Kreuzberg.  Da der Gegner ein unbekannter ist, war man endlich mal gezwungen sich nur auf das eigene Spiel zu konzentrieren. Wir wollten den Neulingen unser Spiel aufdrängen. Dieses klappte nach dem Anpfiff auch recht gut, sodass wir recht früh mit 1:0 in Führung gingen. Doch Kreuzberg zeigte warum sie auf aufgestiegen sind und spielten uns teils schwindelig. Unser Glück war die hohe Konzentration und deren noch nicht genauen Torabschluss, sonst hätten wir das 1:0 nicht mit in die Pause genommen. Wir führten ja, aber die Angst das Spiel aus der Hand zu geben war so groß, dass wir vergaßen UNSER SPIEL zu machen. Das sollte in der zweiten Halbzeit besser gemacht werden. Die Angst modulierten wir zum Kampf um, sodass der Wille und die Moral unsereseits so groß waren, dass wir zwar leider keine Tore nachlegten konnten, aber wir in der Defensive alles gaben, um das 1:0 zu retten. Und ja Fortuna kehrte wieder heim und bescherte uns den zweiten Dreier der Saison.

Die Bergstiefel sind geschnürrt, die Rücksäcke sind gepackt. Auf geht´s Olympia wir wollen weiter und wieder nach oben!

Am 16.11. 14 spielen wir wieder zuhause (12:15 Anstoß) gegen die Damen aus Hohenschönhausen.